Desinfektion mit UV-C

Die Desinfektion mittels UVC-Bestrahlung ist eine seit vielen Jahren anerkannten und in vielen verschiedenen Anwendungsbereichen angewendete Technik. Im Netz finden sich dazu entsprechend unzählige Studien und Berichte.

Das reziproke Quadratgesetz

Das reziproke Quadratgesetz

mit freundlicher Genehmigung von https://www.elixxier.com/

Je nach Virus braucht man eine bestimmte UVC-Dosis, um es zu deaktivieren. Die Dosis welche benötigt wird, um 90% eines Virustyps zu zerstören wird als LD90 bezeichnet. Bei Influenza Viren gelten 2 mJ/cm² als wirksam, bei Corona gibt es leider noch keine gültigen Werte, die meisten Experten sehen jedoch, mit einem Sicherheitszuschlag von 100%, einen LD90 von 4 mJ/cm² als realistisch an. Dabei ist jedoch entscheidend, ob man die Viren auf einem Objekt, in der Luft, in Tröpfchen, oder Wasser inaktivieren will. Hinzu kommt, dass die Strahlungsdichte nach dem “reziproke Quadratgesetz” (Intensität des Lichtes nimmt umgekehrt proportional zum Quadrat der Entfernung ab) abnimmt. Dies ist ein wesentlicher Faktor für alle weiteren Betrachtungen.

Wissenschaft schafft Wissen

Die zahlreichen, sehr unterschiedlichen Anwendungen, sowie dadurch bedingte Faktoren mit unterschiedlichen Gewichtungen, machen Vergleiche und Berechnungen sehr schwierig.
Je nachdem ob sie jetzt einen Mathematiker, einen Physiker oder einen Mikrobiologen befragen, erhalten sie entsprechend differente Ergebnisse.

Die Aerodynamik der Hummel

HummelAls Praktiker vergleichen wir die Problematik gerne mit der Berechnung, eine Hummel könne nach den Gesetzen der Aerodynamik nicht fliegen. Die Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche und wiegt 1,2 Gramm. Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen. Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt einfach trotzdem.

 

Die Technik von iCovir

Osram UVC Lampe, Puritec HNS L 18W

Osram Puritec UV-C Strahler

Zur Entwicklung von iCovir haben wir unsere eigenen jahrelangen Erfahrungen mit UVC-Strahlern, verschiedene verfügbare, verifizierte Datenquellen z.B. von Osram Puritec, sowie bekannte Erkenntnisse aus der Praxis zugrunde gelegt. Bei iCovir entkeimen wir eine Luftsäule die in einer bestimmten Zeit durch das Gehäuse geleitet wird. Entscheidend dabei ist, dass durch den Drall des Lüfters die Luftteilchen innerhalb des Gehäuses verwirbelt und unmittelbar, direkt an der UVC-Röhre vorbei geführt werden, sodass eine sehr hohe Strahlungsdichte einwirkt. Der Abstand zur Strahlungsquelle beträgt dabei annähernd null. Aufgrund des “reziproke Quadratgesetz” geht dies als erheblicher Faktor in die Berechnung der Wirksamkeit ein.

Dies unterscheidet iCovir von anderen Systemen, insbesondere von “offenen UVC-Strahlern”.

Die Effizienz von iCovir

iCovir-basic im Einsatz

iCovir-basic im Einsatz

Die Wirkung von iCovir besteht darin, die Anreicherung von möglicherweise infektiösen Aerosolen in der Raumluft zu reduzieren und damit einem ansteigenden Infektionsdruck vorzubeugen. Die entscheidenden Kriterien sind die Zahl der Anwesenden sowie die Dauer des Aufenthalts in einem Raum, weniger dessen Größe. Das Risiko einer Infektion durch eine Konzentration von Aerosolen ist umso höher, je kleiner der Raum ist. Eine völlige Desinfektion der Raumluft ist grundsätzlich nicht möglich, jedoch eine deutliche Reduktion, also die Verringerung des Virendrucks. Ein Erwachsener hat ein durchschnittliches Atemvolumen von etwa 480 Litern pro Stunde. iCovir reinigt im Flüstermodus (ca. 11 dB) pro Stunde ca. 26.000 Liter, also das Atemvolumen von 50 Personen, im Powermodus (ca. 34 dB) etwa 39.000 Liter, gleich 75 Personen.